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Karpaltunnel Syndrom

Beschrieb

Was ist ein Karpaltunnel Syndrom?

Im Handgelenk besteht ein Durchgang/Kanal für die Strukturen des Vorderarmes in die Hand. Darunter sind Sehnen für die Finger und darauf liegend der Hauptnerv (Nervus medianus) welcher für das Gefühl von Daumen, Zeige-, Mittelfinger und der daumenseitigen Hälfte des Ringfingers verantwortlich ist. Dieser Kanal ist knöchern (Carpalkanal). Darauf liegend wie ein Deckel noch ein straffes, dickes Band aus Bindegewebe (Retinaculum flexorum). Kommt es z.B. zu einer Schwellung der Sehnen resp. deren Sehnenscheide in diesem Kanal, passiert den harten Sehnen nicht viel, der viel weichere Nerv hingegen wird komprimiert, abgedrückt.

 

Wie kommt es zu einem Karpaltunnel Syndrom?

Wie bereits schon erwähnt führt eine Volumenzunahme im Carpalkanal zu einer Kompression des Nervs. Dies ist im aller häufigsten Fall eine chronische Sehnenscheidenentzündung resp. eine Schwellung der Sehnenscheiden auch anderer Natur. Aber auch ein Überbein (Ganglion), ein Tumor oder eine Verformung/Verkleinerung dieses Tunnels z.B. nach einem Handgelenksbruch kann zu dieser Kompression des Nervs führen.

 

Was sind die Beschwerden?