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Karpaltunnel Syndrom

Operation

Wie läuft die Operation ab?

In einem ausführlichen Gespräch mit ihrem Handchirurgen wird u.a. die Operation besprochen. Normalerweise findet die Operation in einer örtlichen Betäubung unter ambulanten Bedingungen statt. Das Ziel der Operation ist, dass der Nerv nicht mehr komprimiert ist. Dafür wird in einer speziellen Schnitttechnik das starke Bindegewebsband durchtrennt und der Nerv falls nötig von seinen Verklebungen befreit. Die Dauer der Operation beträgt ca. 15 - 20 Minuten. Der Hautschnitt wird für gewöhnlich in einer Hautlinie platziert, so dass die Narbe nach einem Jahr praktisch unsichtbar ist. Mit einer Handgelenksgipsschiene (Die Finger sind für alle Verrichtungen frei) und gewissen Medikamenten werden Sie dann ca. 1 Stunde nach der Operation nach Hause entlassen.

Seit 1.7.2015 bieten wir die Operation des Carpaltunnel Syndroms auch in ausgewählten Fällen endoskopisch ("Schlüssellochmethode") an.

 

 

Wie geht’s weiter nach der Operation?

Versuchen Sie, trotz der Schiene von Anfang an mit Ihrer operierten Hand so vieles im Haushalt zu machen wie möglich jedoch ohne Kraftanstrengung oder Tragen von Gewichten. 12-14 Tage nach der Operation gilt es, sich zur Weiterbehandlung in meiner Praxis oder bei Ihrem Hausarzt zu melden. Die Wundheilung wird kontrolliert und dabei die Gipsschiene und das Nahtmaterial entfernen. An und für sich ist dann bereits der Behandlungsabschluss. Volle Belastung kann nach ca. 6 Wochen gewährt werden. Gelegentlich treten nach operativer Therapie Narbenbeschwerden auf, die jedoch nach einigen Wochen meist ohne weitere Behandlung verschwinden. Merke: Die Narbenbildung ist jedoch erst abgeschlossen, wenn die Narbe sich als ein weißer Strich präsentiert, was bis zu einem Jahr dauern kann. Bis dahin sind auch wiederholt Schwellungen des Operationsgebietes zu sehen, insbesondere nach starker Belastung oder Wetterwechsel.