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Morbus Dupruytren

Operation

Wie läuft die Operation ab?

Das Ziel der Chirurgie bei der Dupuytren-Krankheit ist es, das krankhafte Gewebe zu entfernen und eine bestmögliche Funktion der Finger und der Hand zurück zu gewinnen. Eine vollständige Rückkehr der Fingerfunktion ist nicht immer möglich und in gewissen Fällen wird sich die Krankheit mit erneuten Finger-Deformitäten zurück melden.

Leichte Fälle erlauben eine ambulante Operation. Komplexe Fälle und andere medizinische Kriterien bedingen einem stationären Aufenthalt von 2-4 Tagen.

In einem ausführlichen Gespräch mit ihrem Chirurgen werden u.a. die Eintrittsmodalitäten besprochen. Normalerweise findet die Operation in einer örtlichen Betäubung statt. Die Dauer der Operation beträgt je nach Ausbildung der Krankheit zwischen 1-3 Stunden. Der Hautschnitt liegt meist Zickzack-förmig über dem veränderten Gewebe der Hohlhand und/oder der Finger. Falls nötig wird auch eine Hautverpflanzung oder Hautlappenplastiken durchgeführt, was jedoch meist schon vor der Operation mit Ihnen besprochen wird. Mit einem stark gepolsterten Gipsverband und gewissen Medikamenten werden Sie dann nach Hause entlassen.

 

Wie geht’s weiter nach der Operation?

2-3 Tage nach der Operation gilt es schon wieder, sich zur Kontrolle in meiner Handchirurgie Praxis zu melden respektive sich direkt zur Ergotherapie zu begeben, wo eine Thermoplastschiene (in Wärme formbare Kunststoffschiene) angelegt wird. Anschließend dann 2-3x pro Woche in die Physiotherapie/ Ergotherapie, wo Bewegungsübungen durchgeführt werden. Evtl. brauchen Sie auch Lymphdrainage und andere Therapien, je nach Notwendigkeit. Zwischendurch erfolgen Kontrollen in der Handchirurgie Praxis. Versuchen Sie, trotz der Schiene von Anfang an mit Ihrer operierten Hand so vieles wie möglich im Alltag zu machen, jedoch ohne Kraftanstrengung oder Tragen von Gewichten. Normalerweise werden Sie die Thermoplastschiene während vier Wochen Tag und Nacht tragen, anschließend noch zwei Wochen nachts. In seltenen Fällen ist es jedoch nötig, die Schiene noch bis zu einem halben Jahr nach Operation nachts zu tragen und solange auch die Therapie weiterzuführen.